Aktuelle Lage: COVID-19 mit Zarfl und Lang (02.03.20)

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Die Präsidial-Sektionschefin im Gesundheitsministerium, Brigitte Zarfl, und der stellvertretende Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit und Leiter des Einsatzstabes, Franz Lang, informierten am 2. März 2020 über die aktuelle Lage zum Corona-Virus: In Österreich gab es 2.120 Testungen, von denen 16 davon positiv waren. In Italien gibt es 1.694 Erkrankte, in Deutschland 130.

Bei der im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Bundesministeriums für Inneres am 2. März 2020 um 8:30 Uhr abgehaltenen Lagebesprechung wurde die Situation zum Corona-Virus in Österreich ressortübergreifend analysiert. Bisher gab es 2.120 Testungen in Österreich, von denen 16 positiv waren. In Italien gibt es zurzeit 1.694 Erkrankte, in Deutschland 130.

Weltweit wurden bisher insgesamt 89.073 bestätigte Fälle bekannt gegeben. Die Anzahl der Todesfälle beträgt weltweit derzeit 3.048.

“Zurzeit gibt es in Österreich 16 bestätigte Corona-Virus-Erkrankte, neun bestätigte Fälle in Wien, zwei in Tirol, zwei in Niederösterreich, zwei in Salzburg sowie einen in der Steiermark. Insgesamt wurden 2.120 Testungen durchgeführt”, bestätigte die Präsidial-Sektionschefin im Gesundheitsministerium, Brigitte Zarfl, beim Pressebriefing am 2. März 2020 im Innenministerium. “Die am Samstag gestartete Informationskampagne hat guten Zuspruch erhalten, das sehen wir an den verstärkten Anrufen bei beiden Gesundheits-Hotlines mit jeweils rund 2.000 Anrufe pro Tag. Die Menschen wissen zunehmend, wie sie sich schützen können und was sie tun sollen, wenn sie Symptome aufweisen”, sagte Zarfl.

“Wir nehmen weltweit nur mehr leicht steigende Zahlen von über 80.000 Corona-Erkrankten wahr. Es stimmt uns optimistisch, dass die Kurve in China abflacht. Der Anstieg in Südkorea könnte nach Auskunft der koreanischen Behörden mit einem neuen, kurzen Testverfahren zu tun haben”, sagte der stellvertretende Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit und Leiter des Einsatzstabes, Franz Lang. “Sorgenkinder sind nach wie vor der Iran und Italien, wo es 1.694 Erkrankte gibt”, sagte Lang.

Der Einsatzstab sei ständig in Abklärung, wie mit Reisen in die betroffenen Länder sowie mit Reisenden aus solchen Ländern umgegangen wird. “In Österreich gibt es zurzeit 350 Absonderungsfälle, d.h. diese Personen sind nicht erkrankt, hatten aber Kontakt mit Erkrankten. Die Betroffenen sind sehr kooperativ, und auch der Selbstversorgungsgrad in den Gemeinden funktioniert sehr gut”, sagte Lang.

Generaldirektor Lang dankte auch den Medien, dass die Informationen sehr breit und dicht veröffentlicht wurden – “das sehen wir auch an den Anrufen im Call Center im Innenministerium”.

Nach der ersten Woche gebe es auch ergänzende Beratungsrunden, wie heute z.B. den SKKM- Koordinationsausschuss und eine “wichtige Veranstaltung mit Betreibern von Schutz kritischer Infrastrukturen (SKI) im Außenministerium, wo die nächsten Vorgaben und Empfehlungen für die nächsten Wochen und Monate besprochen werden”, sagte Lang. Dieses Format ist zurückzuführen auf die Einrichtung einer Sicherheitspartnerschaft mit allen wichtigen Versorgungsbereichen für die österreichische Bevölkerung unter Leitung des Bundeskanzleramtes und der relevanten Ministerien.

Quelle: https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=7438416C4E7762504B54413D (02.03.2020)

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