Warum die Hamsterkäufe?

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Fakten zum Phänomen Hamsterkauf:

Fragen Sie sich auch, warum gerade soviele Menschen in die Supermärkte rennen und anfangen Lebensmittel und Produkte wie Toilettenpapier zu hamstern. Oder fragen Sie sich vielleicht, wieso das nicht jeder tut?

Fakt 1: Hamsterkäufe sind rational

Vermeitlich laufen alle ins Geschäft und kaufen die Regale leer. Und Sie? Sicher ist sicher, so denken sicher viele. Gleich wie groß die Angst nach einem Virus sein mag, in unsere heutigen Konsumgesellschaft ist die Angst nicht mehr das zu bekommen, was man sich im Alltag “gönnt” oft noch viel größer.

Zum anderen löst empfundene Unsicherheit einen Präventionsfokus aus. Menschen sind dann sehr aufmerksam und verfolgen vornehmlich das Ziel, Dinge zu schützen und zu bewahren. Es geht dann nicht mehr um Ideale, Selbstverwirklichung oder tolle Konsumprodukte.

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Prof. Dr. Christian Rieck

Fakt 2: Hamsterkäufe sind nicht gleich Hamsterkäufe

Auch darauf nimmt Prof. Dr. Christian Rieck  im oben gezeigten Video Bezug. Das Kaufverhalten der Bevölkerung bleibt grundsätzlich dasselbe und verändert sich nur vereinzelt bei Personen. Lediglich der Zeitpunkt des Einkaufs findet hier gleichzeitig statt. So suggerieren leere Regale das Ereignis eines Hamsterkaufs im großen Stil.

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maiLab

Fakt 3: Hamsterkäufe lassen sich wissenschaftlich erklären

Wie lässt sich dieses Verhalten wissenschaftlich erklären?

Zitat “Im Grunde sind hier zwei Phänomene zu beobachten: Zum einen handelt es sich um sozialen Einfluss und die Orientierung an anderen. Die Auswirkungen beobachten wir sehr stark in unserer Gesellschaft. Die Orientierung an anderen ist aber zunächst ein ganz nützliches Werkzeug, das uns Menschen zur Verfügung steht. Wir imitieren sehr häufig das Verhalten anderer oder nutzen die Beobachtung anderer als Informationsquelle: Im Laufe der Evolution des Menschen war es wichtig, schnell auf Gefahren zu reagieren oder Ressourcen zu erschließen. Die Orientierung am Verhalten anderer war dabei hilfreich.
Imitation und die Orientierung an anderen sind aber auch heute noch in vielen, wenn auch nicht allen Fällen sinnvoll. Kinder lernen über Imitation, und Erwachsene verschaffen sich so Sicherheit in unsicheren Situationen.”

Konsumforscher Univ.-Prof. Dr. Arnd Florack

Fakt 4: Soziale Kontakte vermeiden

Nicht nur die Bundesregierungen mahnen die Bürger, soziale Kontakte zu vermeiden. Viele sind auf diesen Gedanken bereits schon vorher gekommen, oder decken sich jetzt für die nächsten 14 Tage ein. Auch auf diese Art kann jeder seinen Beitrag leisten.

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Österreichischer Bundeskanzler Sebastian Kurz

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